Hans Dohmen - 50 jährige Mitgliedschaft

Die Ehrung findet am 23.03.2018

Bereits als 18 Jähriger trat 1967 Hans Dohmen in unseren Verein ein.

Aus einer Dynastie heraus wurde ihm das Theaterspielen in die Wiege gelegt: Seine Mutter gehörte zu den „spielenden Damen“, da seinerzeit keine Frau dem Verein angehören durfte.

Es muss 1956 gewesen sein, als  diese durch die grandios gespielte Rolle „Jungfrau von Orleans“ auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein in aller Munde war.

Lange Zeit führte sie Regie in dem damals an Mitgliedern sehr großen und weit über die Grenzen von Bardenberg hinaus bekannten Verein.

Sein Vater war bis zu seinem Tod Mitglied, wo er auch etliche Jahre das Amt des Kassierers bekleidete.

Wen wundert da diese Vereinstreue, wenn man bedenkt, dass schon seine Großeltern über viele  Jahre unserem Verein treu waren.

 

In seiner 50-jährigen Mitgliedschaft war er jahrzehntelang im Vorstand tätig. 16 Jahre hat er unseren seit 1897 bestehenden Verein als Vorsitzender geführt; viele Jahre als Generalbeisitzer im Vorstand tätig.

Zum 100-Jährigen_Jubiläum im Jahr 1997 leistete er mit seinem Vorstand einen Riesenbeitrag zum Gelingen des 3-tägigen Festes.

Eigentlich  ist jedem Besucher klar, wenn wir von unserem Traditionsverein erzählen, dass Hans Dohmen ein Stück hiervon ist und dazugehört.   

 

Noch vor seiner Hochzeit im Jahr 1974 mit seiner Gerda konnte er diese ebenfalls für das Theaterspielen begeistern, sodass sie ebenfalls dem Verein unter dem damaligen Namen "Dramatische Vereinigung Theaterverein Bardenberg" als Mitglied und Spielerin beitrat und es ebenfalls heute noch ist.

Gerda begeistert als tragende Kraft in den verschiedensten Rollen bis heute unser Publikum.

Auch auf seine Tochter Heike ist dieses Fieber  übergeschwappt, sodass diese bei den damaligen Märchen oftmals auf der Bühne stand.

 

In unzähligen Stücken hat Hans auf der Bühne gestanden und die Zuschauer mit seinem schauspielerischen Können in den Bann gerissen.

Seine Stärken hierbei lassen sich nicht in einer Richtung definieren, da alle Rollen von ihm mit Herz und voller Hingabe gespielt werden.

Es sind aber vor allem die im Dialekt gespielten Stücke, die er immer wieder selbst in unser Öcher-Platt verändert und somit das Publikum von den Stühlen reißt.

Vom Einakter „Fünf Minütte Jeck“ bis zum 2 Stunden-Stück hat er in Disziplin gelernt und fehlerlos seine Rollen auf die Bühne gebracht.

In vielen Jahren hat er in Doppelbelastung im “großen“ Stück, welches immer zum Frühjahr begann, zusätzlich auch im Märchen oder auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein mitgewirkt.

 

Wir hoffen sehr, noch lange auf seine Spielbereitschaft in bester Gesundheit zurückgreifen zu können und wünschen ihm noch viele Jahre Spaß beim Theaterspielen.

 

Der Vorstand der Heimatbühne Bardenberg